FAQ

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Was ist Röntgen?
 
Mit Hilfe elektrischer Spannung (70 bis 120 Kilovolt) und einer Röntgenröhre werden Strahlen erzeugt, die in der Lage sind, den menschlichen Körper zu durchdringen. Wie bei einem Schattenbild führt die aus dem Körper wieder austretende Strahlung zu einer Schwärzung des Röntgenfilmes, der die Struktur der durchstrahlten Organe wiedergibt.
Je nachdem, welches Organ untersucht werden soll, müssen Strahlung, Film und Untersuchungsgerät aufeinander abgestimmt werden.
Dies kann dazu führen, daß bei hoher Nachfrage nach Aufnahme der Lunge in Zeiten einer Grippewelle längere Wartezeiten für diese Untersuchung auftreten, während das Gerät für die Magenuntersuchung freisteht, Patienten auf diese Untersuchung also weniger lang warten müssen.


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Ist die Untersuchung belastend oder schmerzhaft?
 
Von der Röntgenaufnahme selbst spüren Sie nichts, da der Mensch Röntgenstrahlen nicht wahrnehmen kann. Bei Untersuchungen, die mit Hilfe von Kontrastmitteln durchgeführt werden, müssen Sie eine kleine Injektion ertragen, die meist schmerzlos ist.
Falls Sie unter Allergien leiden, müssen Sie dies dem Arzt vor einer möglichen Injektion mitteilen. Sollten bei bisher unbekannter Allergie Reaktionen nach Kontrastmittel auftreten, können diese in der Praxis behandelt werden.


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Wie laufen die Untersuchungen häufig ab?

Röntgenaufnahmen der Lunge, der Nasennebenhöhlen, der Knochen und Gelenke:
Sie werden von der Röntgenassistentin aufgerufen, die Sie über den weiteren Ablauf informiert und die Röntgenaufnahme anfertigt. Der Arzt begutachtet die Aufnahmen und erstellt einen schriftlichen Bericht für Ihren Arzt. Sie erhalten Aufnahmen und Bericht zur Übergabe an Ihren Arzt ausgehändigt.


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Erfordern alle Untersuchungen dieselbe Vorbereitung?

Nein! Manche Untersuchungen benötigen keinerlei spezielle Vorbereitung (z.B. eine MRT eines Gelenkes oder eine Ultraschall- Untersuchung der Schilddrüse ), auf andere wiederum (z.B. eine Ultraschall-Untersuchung des Bauchraumes oder ein Dickdarm-Kontrasteinlauf ) muss der Patient besonders vorbereitet werden ( Nahrungskarenz oder Darmreinigung ).


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Was passiert bei einer Mammografie?

Die Assistentin holt Sie in den Untersuchungsraum, fertigt die Aufnahmen und legt sie dem Arzt vor. Der Arzt analysiert die Aufnahmen, spricht dann mit Ihnen und vergleicht die Röntgenaufnahmen mit dem Tastbefund, um eine endgültige Diagnose zu stellen. Nach Fertigstellung des schriftlichen Berichts erhalten Sie Aufnahmen und Befund zur Übergabe an Ihren Arzt.


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Was ist ein Kontrastmittel?

Venen, Arterien sowie innere Organe wie Gallenblase und Nieren können nach Injektion von Kontrastmittel im Röntgenbild sichtbar gemacht werden. Der jeweilige Untersuchungsablauf wird Ihnen von der Röntgenassistentin und vom Arzt erklärt.


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Sind Kontrastmittel schädlich?

Nein! Die heute in der konventionellen Diagnostik, der Computertomographie und MRT eingesetzten Kontrastmittel sind sehr gut verträglich. Kontrastmittelunverträglichkeitsreaktionen sind extrem selten und lassen sich gut behandeln. Gelegentlich berichten die Patienten von einem Wärmegefühl im Körper oder einem metallischen Geschmackerlebnis im Mund, das nach wenigen Minuten vorübergeht. Die intravenöse Gabe von Kontrastmittel ist in vielen Fällen von großer Bedeutung für die Diagnostik.


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Muss ich die Praxisgebühr von 10 EUR zahlen?

Nein! An die Facharztgruppe der Radiologen und Nuklearmediziner werden Pat. von ihren Hausärzten oder anderen Fachärzten überwiesen. Die Praxisgebühr wurde dementsprechend bereits erhoben.


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Wie groß ist die Strahlenbelastung bei Röntgenuntersuchungen?

Das kann pauschal nicht genau angegeben werden. Grundsätzlich hat jede Röntgenuntersuchung eine Strahlenbelastung, die MRT- und Ultraschall-Untersuchung jedoch nicht. Heutzutage wird ein Großteil der medizinischen Strahlenbelastung durch die Computertomographie verursacht. Radiologen sind daher gesetzlich dazu verpflichtet, die Indikation zur Röntgenuntersuchung zu überprüfen. Die natürliche Strahlenbelastung jedes Menschen beträgt 2,4 mSv/a. Im Vergleich hierzu ist die Strahlenbelastung für Flugpersonal doppelt so hoch. Eine Thoraxaufnahme hat eine Strahlenbelastung von 0,2 mSv, eine Computertomographie des Kopfes jedoch ca. 2,7 mSv und eine Computertomographie des Bauchraumes sogar ca. 21 mSv


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